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Wie TIJ Ihre Kosten senkt und die Qualität Ihrer Codes verbessert

Sie sind ein kleiner bis mittlerer Betrieb, der weniger als 10 Millionen Produkte pro Jahr produziert, und möchten Ihre jährlichen Kosten senken? Sie sind ein großes Unternehmen, das mehr als 10 Millionen Produkte pro Jahr produziert, und wünschen sich einen effizienteren, einfacheren Kennzeichnungsprozess?

 

Thermal Inkjet (TIJ)-Drucker verändern die Landschaft der Produktkennzeichnungs- und Markierungsindustrie. In der Vergangenheit war Continuous Inkjet (CIJ) die bevorzugte Technik. TIJ-Drucker haben sich jedoch in den letzten zehn Jahren stark weiterentwickelt und bieten erhebliche Vorteile.

Sie erfordern nur minimale Bedienerschulung, brauchen keine planmäßige Wartung, sind umweltfreundlicher (sie verbrauchen fast 80 % weniger Strom als CIJ-Drucker) und sind dank ihrer Vielseitigkeit in der Lage, mit hoher Auflösung auf fast allen Oberflächen zu drucken, einschließlich Glas, Kunststoff und Metallen. Die neueren kompakten TIJ-Drucker, wie der edding in-line 12, bringen weitere Vorteile mit sich: kleinere Stellfläche und einfachere Installation, konkurrenzlose Konnektivität zu externem Zubehör und Softwarelösungen, eine größere Auswahl an Tinten, die mit dem Know-how von edding entwickelt wurden, Fernsteuerung des Druckers, um Bedienerfehler bei der Kennzeichnung zu vermeiden, und der Drucker lässt sich innerhalb von Minuten installieren, ohne langwieriges Herunterfahren der Produktionslinie.

Aber wie sieht es mit den Kosten der beiden Technologien aus?

Heutzutage gibt es CIJ-Anbieter, die ihre Geräte zu einem niedrigen Preis vermarkten und stattdessen an den hohen laufenden Kosten für Verbrauchsmaterialien und den nach dem Verkauf anfallenden Wartungs- und Instandhaltungskosten verdienen. Deshalb ist es wichtig, beim Vergleich der Druckkosten auf die Gesamtbetriebskosten (TCO) zu achten.

Warum Total Cost of Ownership (TCO) so wichtig ist

Die Anschaffungs- und Betriebskosten von Geräten sind für den Entscheidungsprozess der Einkäufer von zentraler Bedeutung. Für Produktionsmanager, technische Leiter und leitende Ingenieure ist die TCO immens wichtig. Dabei werden die Gesamtkosten (direkt und indirekt) eines Gerätes über seine Nutzungsdauer in den Blick genommen und nicht nur der ursprüngliche Kaufpreis.

Um den TCO-Wert verschiedener Kennzeichnungslösungen zu vergleichen, ist es wichtig, die laufenden Kosten für Verbrauchsmaterialien, Wartung, Instandhaltung und Abfallentsorgung zu berücksichtigen. Jeder potenzielle Anbieter sollte für seine Geräte immer die Kosten pro Druck klar definieren.

Nachfolgend finden Sie Berechnungen zu einigen voraussichtlichen Kosten für CIJ und TIJ die auf allgemeinen Marktpreisen und der Nutzung basieren.

Druck mit dem Continuous Inkjet (CIJ)-Verfahren

[Kosten pro Druck = Verbrauchsmaterialien (Flüssigkeiten/Reinigung/Tintenmodule) + Ersatzteile + Wartung + Entsorgung]

1. Verbrauchskosten pro Druck

CIJ-Drucker verwenden zwei Arten von flüssigen Verbrauchsmaterialien: Flaschen mit Tinte und lösemittelbasiertem Additiv (Make-Up).

Die Preise für Tinte variieren zwar stark je nach Anbieter, Art der Tinte, Spezialität, Flaschengröße usw., doch dürften 73€/65 £ pro 800-ml-Tintenflasche und Make-Up für 14€/12 £ pro Flasche gute Marktpreise sein. Im Allgemeinen werden für eine Flasche Tinte etwa vier Flaschen Make-Up-Lösung benötigt.

Im Durchschnitt kann ein sechsstelliger Code über eine Million Mal pro Tintenflasche gedruckt werden, mit entsprechendem Make-up-Verbrauch. Der Durchschnittswert für die Kosten pro Druck variiert typischerweise zwischen 0,11€/0,10 £ und 0,28€/0,25 £ pro 1.000 Drucke.

2. Wartungskosten

In den letzten Jahren wurde CIJ als eine wartungsfreie Technologie beschrieben. Bedingt durch die Komplexität eines CIJ-Druckers mit zahlreichen Arbeitsteilen im Hauptgehäuse sowie empfindlichen Teilen im Druckkopf selbst kann jedoch die Druckqualität im Laufe des Jahres drastisch abnehmen. Um sicherzustellen, dass die Drucker zuverlässig und effizient bleiben, bieten Lieferanten jetzt „Optimierungstermine vor Ort“ anstelle von Serviceverträgen an. Solche Besuche kosten jeweils mindestens 560€/500 £.

Darüber hinaus verfügen viele der gängigen Modelle über eine Servicemodulkomponente, die je nach den im Drucker verwendeten Tinten alle 6, 12 oder 24 Monate ausgetauscht werden muss. Die Module können von einem Bediener ausgetauscht werden, sodass nicht unbedingt Wartung erforderlich ist, sie kosten aber im Durchschnitt 500€/£ 450 pro Jahr.

Sobald ein CIJ-Drucker über 5 Jahre alt ist, muss er in der Regel gewartet werden, da die Pumpe und andere Teile zu verschleißen beginnen. Diese unvermeidliche Verschlechterung der Teile wird erhebliche Summen für die Reparatur oder den Austausch verursachen. Ein jährlicher Wartungsvertrag verteilt diese Kosten auf 3 – 5 Jahre, anstatt nach Ablauf für Teile und Arbeitsleistung zu bezahlen. Solche Wartungsverträge beginnen bei über 1100€/1.000 £ pro Jahr und beinhalten nicht die Servicemodulkomponenten.

Je älter ein CIJ-Drucker wird, desto höher werden die Kosten für seine Wartung.

Kosten pro 1.000 Drucke für das jährliche Servicemodul und Serviceverträge (basierend auf 500 k pro Jahr) = 6,50€/£5,80

Die laufenden Kosten pro Druck belaufen sich jetzt insgesamt auf €6,80/£6,05 pro 1.000 Drucke.

Der CIJ-Druck wird kosteneffizienter bei höheren Produktionsvolumina, wo diese Technik sich am besten für die hohen Geschwindigkeiten und komplexen Umgebungen eignet. Sobald ein CIJ-Drucker mehr als 10 Millionen Drucke pro Jahr liefert, verbessern sich die Gesamtbetriebskosten erheblich.

3. Entsorgungskosten

Abfalltinte und Make-Up-Lösungsmittel gelten als Gefahrstoffe und müssen daher verantwortungsvoll und sicher entsorgt werden. Spezialisierte Entsorgungsunternehmen berechnen in der Regel mindestens 1.650€/1.500 £ pro Jahr für die Abholung und Entsorgung solcher Abfälle – bei größeren Tintenverbrauchern werden bis zu 8.400€/7.500 £ pro Jahr berechnet.

Druck mit Thermal Inkjet (TIJ)-Technik

Bei der Thermal Inkjet (TIJ)-Technik ist die Ermittlung der tatsächlichen Druckkosten einfacher, da Kosten lediglich für den Kauf der Patrone anfallen. Weitere Verbrauchsmaterialien oder Servicekosten fallen nicht an.

Die Kosten pro Druck variieren je nach gewünschter Druckqualität (150 dpi – 600 dpi) und des gedruckten Inhalts erheblich. Zum Beispiel wird ein 2D-Code oder ein Logo viel mehr Tinte verbrauchen als ein simpler alphanumerischer Code. Ein Unternehmen, das ausschließlich Mindesthaltbarkeitsdaten auf seine Produkte druckt, kommt wahrscheinlich auf fast 500.000 Drucke pro Patrone – bei zu vernachlässigender Ausfallzeit und einem Patronenwechsel innerhalb von 30 Sekunden.

Wenn eine Patrone 90€/ £ 80 kostet und die gedruckte Nachricht aus einer Zeilennummer und einem Verfallsdatum (8 Zeichen mit 4 mm Höhe) mit 300 dpi besteht, dann werden – ausgehend von denselben 250.000 Drucken pro Jahr wie zuvor – die laufenden Kosten etwa 0,43€/£ 0,38 pro 1.000 Drucke betragen.

Ein komplexerer 2D- oder linearer Barcode wird jedoch deutlich höhere Kosten verursachen, da die maschinelle Lesbarkeit eine höhere Auflösung erfordert. Wenn ein 2D-Code, eine Seriennummer, eine Chargennummer und ein Verfallsdatum in einer Druckqualität von 300 dpi erzeugt werden soll, lassen sich möglicherweise nur 50.000 Drucke pro Kassette herausholen. Das ergibt Kosten pro Druck von etwa 1,80€/£ 1,60 für 1.000 Drucke.

Wenn wir die Gesamtbetriebskosten von CIJ- und TIJ-Druckern über ihre Lebensdauer vergleichen, lassen sich die tatsächlichen Kosten pro Druck erkennen. CIJ mag bei sehr hochvolumigen Produktionslinien immer noch punkten, TIJ gewinnt jedoch bei den Betriebskosten für niedrige bis mittlere Produktionen, bei deutlich niedrigeren Anfangsinvestitionskosten.

Für TIJ-Drucker sind aufgrund ihrer Konstruktion keine teuren Service- und Wartungsverträge erforderlich. Wenn es ein Problem gibt, wechselt der Benutzer einfach die Tintenpatrone in Sekunden oder startet den Drucker neu, was weniger als 1 Minute dauert. Beim Blick auf die TCO wird deutlich, dass die TIJ-Technik in fast jeder Situation die kosteneffiziente Wahl ist.